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CITES Reglementation

Die CITES oder Washingtoner Artenschutzabkommen hat als Objektiv die Bewahrung der aus der wilden Fauna und Flora stammenden Spezies zu schützen, die für den internationalen Markt bestimmt sind. Die europäische Union hat die Richtlinien des Abkommens in eine spezifische Reglementierung abgefasst. Der Aquariophilievertrieb hängt von dieser Reglementierung ab. Somit ist es nötig, diese gut zu kennen und genau zu respektieren.

• Was ist die CITES ?

• Welche für den Aquariophiliemarkt bestimmte Spezies, sind bei der CITES eingeschrieben ?

• Welche Spezies, die für den Aquariophiliemarkt bestimmt sind, sind für den Import in die europäische Gemeinschaft verboten ?

• Die Vermarktungsaktivität der Gesellschaft AMBLARD und die CITES

• Die Vermarktung der CITES-Spezies

• Illegale Vermarktung und Tierhandel : die eingegangenen Risiken

• Um mehr zu wissen

Was ist die CITES ?

Das internationale Abkommen betreffend dem Handel mit Produkten aus der vor dem Aussterben bedrohten Fauna und Flora oder CITES trat 1975 in Kraft. Diese konstituiert heute eines der wichtigsten Abkommen betreffend der Bewahrung der Spezies in seinem natürlichem Milieu. Derzeit sind 160 Nationen, unter diesen die 27 Staaten der Europäischen Union sowie die Beitrittskandidatenländer, dieser Konvention beigetreten.

Das Ziel der CITES ist es, den internationalen Handel mit Tieren und Pflanzen der Fauna und Flora so zu sichern, dass er keine Drohung für die wildlebende Population wird. Dieses Abkommen reglementiert heute den Handel von ungefähr 30 000 Arten aus der Tier- und Pflanzenwelt. Sie limitiert so den Erwerb von bedrohten Spezies, indem Sie Fall für Fall Genehmigungen und Zertifikate für deren Ausfuhr aushändigt. Drei zusätzliche Ergänzungsanlagen definieren den Artenerhaltungsgrad sowie Erwerbskonditionen jeder der einzelnen Art.

Die Anwendung in Europa der CITES-Reglementierung wird durch die EU-Regelung N°338/97 des Rates überwacht.

Welche Spezies, die für den Aquariophiliemarkt bestimmt sind, unterliegen der CITES?

Die hauptsächlichen Arten von Fischen und Wirbellosen, die für den Aquariophiliemarkt bestimmt sind, sind in der CITES in der Anlage II/B eingeschrieben. Dieser Anhang umfasst alle Arten, die nicht vom Aussterben bedroht sind, aber es werden könnten, falls deren Vertrieb nicht reglementiert wird.

Welche für den Aquariophiliemarkt bestimmte Arten sind für den Import in die Europäische Union verboten?

Die Gruppe der wissenschaftlichen Prüfungen (GES) der europäischen Kommission und das französische Naturwissenschaftsamt (Naturwissenschaftsmuseum – Paris) können einschränkende Massnahmen betreffend der Einfuhr verschiedener Spezies in die Europäische Union auferlegen.

Liste der verbotenen Spezies, die regelmässig aktualisiert wird, können Sie herunterladen, indem Sie auf Link drücken

Die Verkaufsaktivitäten der Gesellschaft AMBLARD und die CITES

Der Vertrieb der Spezies, die der CITES unter dem Anhang A (ausschliesslich Nachzucht) und B der europäischen Regelung unterliegen, kann unter bestimmten Konditionen ermöglicht werden.

Die gesamten Administrationsformalitäten, die für den Import dieser Spezies erforderlich sind, werden von der Gesellschaft AMBLARD erledigt. Die von den CITES-Ämtern erteilte Importgenehmigungsnummer wird auf ihren Rechnungen vermerkt, so ist gewährleistet, dass jeder dieser Regelung unterliegende Spezie, eine perfekte Rückführbarkeit erfährt. Die Zwischenhändler, die sich von AMBLARD beliefern lassen, haben somit die Garantie, nur legale Tiere zu importieren.

Gemäss dem Artikel 4.2b der europäischen Regelung (CE) n° 38/97 die durch Direktimport „Transshipping“ bestellten Spezies, die der CITES unterliegen, transitieren zwangsläufig durch die Akklimatisierungsstation der Gesellschaft AMBLARD, gelegen in Villepinte in der Nähe von Paris und dies bevor sie den Kunden ausgeliefert werden.

Der Vertrieb der CITES-Spezies

Wir raten Ihnen, Spezies unter CITES nur zu erwerben, bei denen die Herkunft zulässig ist. Setzen Sie nicht Ihre Verantwortung ein, indem Sie CITES-Spezies kaufen, die illegal importiert wurden.

Eine CITES-Nummer korrespondiert in der Regel mit einer Gesamtheit von Tieren aus der gleichen Kategorie. Mehrere Tiere der gleichen Kategorie werden somit die gleiche Nummer haben. Allerdings zwei Tiere verschiedener Arten dürfen nicht die gleiche Nummer haben. Falls, auf einer Rechnung von Korallen, z.B. die gleiche Nummer für Acropora spp. und für Montipora spp. benutzt wird, handelt es sich um eine administrative Unregelmässigkeit, die als Betrug ausgelegt wird und Ihre Verantwortlichkeit engagiert. Die Wahl eines seriösen Zwischenhändlers ist also entscheidend.

Illegaler Vertrieb und Tierhandel : die strafbaren Risiken

Der illegale Handel mit CITES-Spezies wird sehr schwer bestraft, vor allem durch den Artikel 414 des Zollgesetzbuchs, der stipuliert:

« Jede Art von Schmuggel kann durch eine Gefängnisstrafe bis zu drei Jahren, Beschlagnahme des Artikels, Beschlagnahme des Transportmittels, Beschlagnahme der Objekte, die gedient haben, den Betrug zu maskieren und eine Geldstrafe, die zwischen ein und zweimal den Wert des Betruges betragen kann, bestraft werden. Die gleichen Strafen gelten für jeden Import oder Export ohne Anmeldung, wenn es sich im Ware von der Kategorie handelt, die gesetzlich verboten ist oder sehr stark besteuert wird – dies im Sinne des vorliegenden Artikels.

Die Gefängnisstrafe kann bis zu maximal zehn Jahren und die Geldstrafe bis fünfmal den Wert des gestohlenen Artikels betragen. Dies trifft zu, entweder im Falle wenn die Fakten des Schmuggels, Imports oder Exports sich auf Waren beziehen, die für die Gesundheit, die Moralität oder die öffentliche Sicherheit eine Gefahr bedeuten – deren Auflistung durch ein Zollministerienbeschluss erstellt wird - oder wenn diese Straftaten durch eine organisierte Bande begangen werden.“

Um mehr zu wissen

Webseiten zu konsultieren :

www.cites.org

http://www.cites.org/fra/index.shtml
(französische Version) Offizielle Webseite des Abkommens betreffend den internationalen Handel von Spezies aus der wildlebenden Fauna und Flora, die vom Aussterben bedroht sind (CITES).

www.douane.gouv.fr
Offizielle Webseite der Zolladministration

www.legifrance.gouv.fr
Das Hauptsächliche des französischen Rechts ; Offizielles Journal seit 1990 ; gesamte Texte der Gesetzgebung, der kollektiven Konventionen und der Gesetze und Dekrete seit 1978.

Dokumente zum Herunterladen

Vorschrift (CF) N° 338/97des Rates vom 9. Dezember 1996, in Bezug auf den Schutz der wildlebenden Spezies aus der Fauna und Flora, indem deren Vertrieb kontrolliert wird. Diese Dispositionen sind direkt in allen EU-Ländern anzuwenden und bilden die legale Basis, die die Durchführung der CITES-Massnahmen innerhalb der Europäischen Union anstrebt.

Vorschrift (CE) N° 865/2006der Kommission vom 4. Mai 2006, die sich auf die Durchführung der Massnahmen der Regelung (CE) N° 338/97 des Rates in Bezug auf den Schutz der wildlebenden Spezies aus der Fauna und Flora, indem deren Vertrieb dieser kontrolliert wird, bezieht.
Diese Vorschrift bezieht sich auf den praktischen Aspekt der Reglementierung betreffend den Handel von wildlebenden Spezies.

 
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